Ich habe so viel Spaß. Glaubt ja keiner, dass man im Himmel lacht.



Ich bitte meinen Guide, mich mit Josef zu verbinden, sein Sohn Ludwig bittet um diesen Kontakt.

Es ist sehr lange still, dass Erste, was ich sehe, ist ein Strauss Osterglocken, der sehr stark duftet und dann sitzt Josef bei mir, die Hände auf die Knie gelegt, darauf gestützt, etwas nach vorn gebeugt.

J: Tja, dann wolln wir mal!  
Ne, sag mal nicht Jupp, ich bin der Josef!
(Wäre mir gar nicht eingefallen, ihn Jupp zu nennen.)

U: Ich bin die Uta …

J: ja, weiß ich doch (lächelt). Dass du mir aber nicht den Kopf verdrehst …

U: Du machst Scherze!

J: Ja, ist doch schön, dass ich das jetzt kann. Ich würde ja gerne mal was mitbringen.

U: Du hast mir Osterglocken mitgebracht?

J: Die sind ja gar nicht für dich! Die waren für mich oder werden sein, ich hab Probleme eine Zeiteinordnung zu treffen.

U: Was hättest du mitgebracht?

J: ja, dir nicht, aber ihr, am liebsten Mon Cherie!

U: deiner Frau?

J: ja, aber geht ja nicht …

U: traurig?

J: ne, ach was! Ne …

U: aber? Na ja, ich hätte da mehr reden müssen, das wohl schon …

J: wo?

U: Ach, so mit den Gefühlen, da spricht sichs nicht so leicht, is alles nicht so einfach, man will ja auch nichts falsch machen.

U: Na ja, Geschenke sprechen doch auch eine deutliche Sprache!

J: Ja, ich hab mich immer gefreut, wenn ich eine Freude machen konnte, auch als Opa, ja, das war schön.

U: Josef, weißt du, warum du hier bist?

J: ne, eigentlich nicht. Hat sie Angst, ich will nicht, dass sie Angst hat!

U: wer?

J: Meine Frau, sie muss keine Angst haben! Ist alles gut jetzt!

U: Weshalb sollte sie Angst haben?

J: Dass es schwer ist …

U: was denn?

J: Sterben, tot sein, ist aber nicht schwer, ist alles gut!

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