Was nach dem Tod des Körpers mit der Seele geschieht

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Wo deine Angst ihren Platz hat

Ein zweiter Kontakt mit einem Verstorbenen

Ich bitte meinen Guide, mich mit Josef zu verbinden.

Ich stehe auf einem Balkon, es ist schönster Sonnenschein, rote und rosa Geranien blühen sehr üppig in Blumenkästen, Schwalben ziehen ihre Kreise und in der Tür zum Balkon steht der Josef, allerdings im gestreiften Pyjama, mit beiden Händen hält er eine Tasse Kaffee und die Haare schauen ganz ungekämmt aus, aber er strahlt nur so vor Freude, streckt die einhändig die Tasse von sich (er hat SEHR kräftige Hände).

J: Schau! Da zittert nix!

U: Ja, grüß dich, Josef. Nein, da zittert nix, aber sag, wie kommst denn du daher? Im Pyjama?!

J. (lacht): freilich! Weils Leben jetzt so schön ist, wie an so einem schönen Sonntagmorgen.

U: Wieso ist es denn jetzt so schön?

J: Jetzt hab ich doch meine Liebste wieder bei mir, das Leid hat ein End!

U: Deshalb kommst im Schlafanzug?

J: Nein, na komm, setzen wir uns ein bissel…

Jetzt sitzen wir auf diesem Balkon und schauen in die hügelige Landschaft vor uns…

J: Weißt schon, wo das hier ist?

U: Ich glaub, ja…

J: Na, dann ists ja gut. Man soll die Gunst der Stunde nutzen, wer zu lang zögert, verpasst die Chance, überlegen ist gut, aber dann muss man auch handeln…

U: Ja, danke, Josef, du bist sehr freundlich zu mir…

J: Du bist ja auch freundlich zu meinem Kind!

Ja, ach, für sie ists nicht leicht!

Das ist ja gleich, wie alt man ist, wenn beide Eltern tot sind, ist man ein Waisenkind. Na, aber wenigstens weiß sie, wir sind ja da, nur eben nicht sichtbar…

Aber was ich eigentlich sagen will:

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